So,jetzt binich also in Buenos Aires, ein Ort, an den ich schon laenger unbedingt hinwollte.
Die Zeit in Chile war sehr schoen, bei JAvi in Santigao hab ich mich gut aufgehoben gefueht. Sie hatte teilweise viel fuer die Uni zu tun, weswegen ich oefter auch allein unterwegs war und mir die Stadt angeschaut habe, die mich ehrlich gesagt nicht vom Hocker gerissen hat, aber auch ncht schlecht ist, es gibt auch viele schoene Ecken und einen tollen Park.
Wir Sind ein Wochenende zu ihrer Familie nach Temuco gefahren, das ist ca. 700 km suedlich von Santiago.
Der Vater und ihre Schwester Isidora kamen einen Tag vorhher nach Santiago gefahren, um fuer die Schwester, die dieses JAhr ihr Abitur macht, ein Abschlussballkleid zu finden. Das bedeuteten 2 Tage hardcore-shoppen, wo ich nur eineinhalb Tage anwesend war, was aber genug war. Ich kenne inzwivchen jede Mall und jeden Klamottenaden Santiagos. Fuendig geworden sind iwr leider nicht, also wird Isi mit ihrer Mutter nochmal losziehen, so wie ich das verstanden habe. Wir sind sogar noch zur Automobilmesse gegangen, die da grade in Santiago war. Wir Ihr sicher wisst, sind Autos nicht gerade mein primaeres Interessengebiet, ich wollte die Einladung (nach 8 stunden inder Stadt rumlaufen) aber auch nicht ausschlagen,also haben wir uns noch viele glaenzende, neue Autos und knapp bekleidete Maedels, die daneben sassen, angeschaut. Nachts sind wir dann nach Temuco gefahren, wo wirmorgens um 7 ankamen und sehr herzlich von Javis Mutter begruesst wurden.Das Haus war echt gemuetlich, nicht sehr gross aber auch nicht so klein, einfach gemuetlich eben. Abends kam auch die Verwandtschaft, die meistenwohnen dort sehr inder naehe und die Essen oft zusasmmen abend. Alle haben gesagt, sie woltenmich unbedingt kennen lernen, sie hatten ja shcon vonmir und meiner Familie gehoert, als Javi in Deutschladn war. man hatte das Gefuehl, die ganze Familie, inklusive tanten, Onkel und Cousins/Cousinen, gleichermassen am Leben teilnehmen wie Mutter und Vater. Sie haben also alle mitgefiebert und Geschichten gehoert als javi in Deutschland war, das wurde alles beim Essen besprochen. Jede Tante kommentiert auch Javis Exfreund und auf welcher Party Isidora heute abdend ist usw. Eine Cousine von Javi ist im 4. Monat schanger, also wurden nach dem Essen die Ultraschallbilder in versammelter Runde auf dem Coimputer angeschaut und besprochen. Alle freuen sich auf das Kind als waere es ihr eigenes. Die Familie ist also gross und trotzdem total eng zusammen, alle wissen alles uebereinander und es gibt nicht so die Tabuthemen nach dem Motto "das geht nur uns was an".Irgendwie war man auch gleich integriert, als haetten sie mich auch schon vor 15 Jahren ueber den Teppich krabbeln sehen,wie alle ihre Nichten und Neffen.
Ach, nicht zu vergessen das Essen, das war auch spitzemnaessig. Jede Mahlzeit uebrigens, und aufs Essen wurde auch viel Zeit verwendet. Das hatmir gut gefallen.
Abends sind wir meistens feiern gewesen, da es ein alnges Wochenende war, waren ast alle von Javis ehemaligen Schulkameraden, auch ihre beiden Mitbewohnerinnen, in Temuco, mit denen haben wir dann was unternommen. Am Wochende waren wir an einem See, in Licanray, wo sie ihre Ferienhaus haben, und haben dort eine Nacht verbracht. Das war total schoen, ein wirklich wunderschoener See,wo sie ihrMotorboot haben, und ein kleiner (noch) ruhiger Ferienort. Um den See herum sind auch Vulkane, auf denen man Schifahren kann, die um diese Jahreszeit noch schneebdeckt waren- beeindruckend.
Mit dem bus sind wir ueber ANcht zurueck nach Santiago, wo wirmorgens mit Rucksack und taschen bepackt in der Metro in die Rush Hour gekommen sind- so was hab ich noch nicht erlebt. Der Weg vom busterminal zur Wohnung hat ungefaher 2 Stunden gedauert. (Normal eine halbe)
Mittwoch morgen bin ich dann weiter, 22 Stunden mit dem bus nach Buenos Aires. Auf der Fahrt habe ich 2 nette Studenten kennen gelernt, die hier in B.A. leben und mir fuer Notfaelle oder was auch immer ihre Nummer gegeben haben, das fand ich nett. Ist ja immer gut so eine Adresse zu haben. HIer im Hostel kam dann spaeter Anna an, mit der zusammen ich die Reise von hier aus fortsetze.
Bis jetzt sind wir 2 Tage eigentlich nur rumgelaufen, haben dieMujeres de Plaza de Mayo gesehen - eine Gruppe von aelteren damen, die ihre Soehne in der Diktatur verloren haben und seit 32 Jahren jeden Donnertag auf dem hauptplatz von B.A. demonstrieren und danach eine rede halten. Das war sehr beeindruckend, zumal alle mindestens 65 Jahre alt waren und es wirklich heiss war. Ich glaueb man kann sie als politisch extrem links bezeichnen, die USA moegen sie glaub ich nicht so gerne (ging aus der Rede hervor). Ansonsten habe ihc nochnicht so viel gesehen, ein bisschen Tango aber doch schon - das find ich wirklich sehenswert,muss ich unbedingtnochmal abends wohin. GEstern abend sind wirnoch tanzen gegangen, B.A. ist ja beruehtm-beruechtig fuer das Nachtleben. Es ist ueberraschen dsicher, auch anchts herumzulaufen.So richtig los geht es erst gegen 2 Uhr.Wir sind hier um hab 2 los und standen ca. eine viertelstunde an, um drinnen dann einen halb leeren, auf alt gemachten, dreistoeckigen Club vorzufinden. Richtig rund ging es erst um 3 und als wir um 5 gehen wollten, schauten uns die Argentinier, mit denen wir ins Gespraech gekommen waren, nur verbluefft und unglaeubig an. Also schon ein anderer Rhytmus.
So,computer lang genug besetzt.
Bis bald,
Liebe Gruesse!
P.S. die Tastatur funktioniert hier nur so halb, also entschuldigt die 1000 schreibfehler.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen