Montag, 17. November 2008

Am Ende der Welt

Hier nur ein kurzer Eintrag, ein kleines Update.
Nach den letzten zwar anstrengenden aber wunderschoenen und intensiven Tagen in Buenos Aires bin ich nun in Ushuaia angekommen, der suedlichsten Stadt der Welt.
Buenos Aires hat bei mir definitiv einen bleibenden Eindruck hinterlassen und ich muss irgendwann nochmal dahin, zumal ich es irgendwie nicht geschafft habe, mir eine professionelle Tango-Show anzusehen. Dafuer habe ich dort aber eine Tangostunde genommen, bei einer einzigen lernt man natuerlich nicht so viel, aber es hat tierisch Spass gemacht und war ne gute Kostprobe sage ich mal. Anna und ich hatten jedenfalls eine exzellente Lehrerin.
Meinen Gebrutstag habe ich dort ja auch verbracht, nicht gross spektakulaer- wenn man davon absieht dass ich in Buenos Aires war. Wir haben abends zu viert reingefeiert mit Schokotorte aus der BAeckerei an der Ecke (einfach fantastisch, nur reingehen und riechen war schon ein Vergnuegen) und billigem aber erstaunlich gutem argentinischen Rotwein. Am Geburtstag selbst waren wir dann abends noch gut essen, das war auch schoen. Wir sind dann noch 2 mal umgesogen, dsa eine Hostel erschien uns sehr nett, entpuppte sich dann aber leider als total verschimmelt - vor allem der Schimmelfleck in der Kueche war unter der Toleranzgrenze. Das 3. Hostel, in dem wir dann bis zum Schluss waren, war aber perfekt. Es war sehr bunt und total gemuetlich, gehoerte 2 jungen etwas ausgeflippten Argentiniern und abends sass unten immer ein gemischtes Grueppchen von Leuten jedweder Nationalitaet um den Tisch. Was mir am Besten in Buenos Aires gefallen hat, war der Antiquitaetenmarkt auf der Plaza Corrego (-> Bilder), der dort jeden Sonntag Stadt findet. Da war viel los, Tango, Kunsthandwerker usw. Aber wie gesagt, es war auch anstrengend, weil ich so viele Eindruecke wie moeglich mitnehmen wollte.
Anna und ich sind dann Samstag morgen zum Flughafen und ab in den Sueden, den kalten Sueden (strange irgendwie). Hier haben wir uns entschieden zu zelten, einerseits weil es billig ist aber hauptsaechlich, weil man so am meisten von dieser Umgebung mitbekommt, die wirklich beeindruckend ist.
Heute morgen z. B. bin ich um 6 Uhr aufgewacht, grade zum Sonnenaufgang und auf dem Weg zum Klo bot sich mir der sagenhafteste Anblick. Die orange angestrahlten Berge, zu ihren Fuessen das Meer (der Beagle-Kanal) und davor die Lichter der noch schlafenden Stadt Ushuaia.
Jetzt geht es fuer uns in den Parque Nacional Tierra del Fuego, wo man schoen wandern und ebenfalls zelten kann. Muessen uns noch mit ausreichend Nudeln und Tuetensuppe eindecken. Bald mehr!
Viele Liebe Gruesse,
Hannah

Sonntag, 9. November 2008

Webalbum

Hallo,
ich habe inzwischen ein Webalbum gemacht. Das Problem ist, dass die Internetverbindung fast immer zu langsam ist, um Bilder hochzuladen. Die Bilder sind warhscheinlich zu gross. Ein paar habe ich trotzdem hochgeladen, hier der Link:
http://picasaweb.google.com/Hannah.Kuhn
Ich hoffe man kann sie angucken.

Samstag, 8. November 2008

Buenos Aires

So,jetzt binich also in Buenos Aires, ein Ort, an den ich schon laenger unbedingt hinwollte.
Die Zeit in Chile war sehr schoen, bei JAvi in Santigao hab ich mich gut aufgehoben gefueht. Sie hatte teilweise viel fuer die Uni zu tun, weswegen ich oefter auch allein unterwegs war und mir die Stadt angeschaut habe, die mich ehrlich gesagt nicht vom Hocker gerissen hat, aber auch ncht schlecht ist, es gibt auch viele schoene Ecken und einen tollen Park.
Wir Sind ein Wochenende zu ihrer Familie nach Temuco gefahren, das ist ca. 700 km suedlich von Santiago.
Der Vater und ihre Schwester Isidora kamen einen Tag vorhher nach Santiago gefahren, um fuer die Schwester, die dieses JAhr ihr Abitur macht, ein Abschlussballkleid zu finden. Das bedeuteten 2 Tage hardcore-shoppen, wo ich nur eineinhalb Tage anwesend war, was aber genug war. Ich kenne inzwivchen jede Mall und jeden Klamottenaden Santiagos. Fuendig geworden sind iwr leider nicht, also wird Isi mit ihrer Mutter nochmal losziehen, so wie ich das verstanden habe. Wir sind sogar noch zur Automobilmesse gegangen, die da grade in Santiago war. Wir Ihr sicher wisst, sind Autos nicht gerade mein primaeres Interessengebiet, ich wollte die Einladung (nach 8 stunden inder Stadt rumlaufen) aber auch nicht ausschlagen,also haben wir uns noch viele glaenzende, neue Autos und knapp bekleidete Maedels, die daneben sassen, angeschaut. Nachts sind wir dann nach Temuco gefahren, wo wirmorgens um 7 ankamen und sehr herzlich von Javis Mutter begruesst wurden.Das Haus war echt gemuetlich, nicht sehr gross aber auch nicht so klein, einfach gemuetlich eben. Abends kam auch die Verwandtschaft, die meistenwohnen dort sehr inder naehe und die Essen oft zusasmmen abend. Alle haben gesagt, sie woltenmich unbedingt kennen lernen, sie hatten ja shcon vonmir und meiner Familie gehoert, als Javi in Deutschladn war. man hatte das Gefuehl, die ganze Familie, inklusive tanten, Onkel und Cousins/Cousinen, gleichermassen am Leben teilnehmen wie Mutter und Vater. Sie haben also alle mitgefiebert und Geschichten gehoert als javi in Deutschland war, das wurde alles beim Essen besprochen. Jede Tante kommentiert auch Javis Exfreund und auf welcher Party Isidora heute abdend ist usw. Eine Cousine von Javi ist im 4. Monat schanger, also wurden nach dem Essen die Ultraschallbilder in versammelter Runde auf dem Coimputer angeschaut und besprochen. Alle freuen sich auf das Kind als waere es ihr eigenes. Die Familie ist also gross und trotzdem total eng zusammen, alle wissen alles uebereinander und es gibt nicht so die Tabuthemen nach dem Motto "das geht nur uns was an".Irgendwie war man auch gleich integriert, als haetten sie mich auch schon vor 15 Jahren ueber den Teppich krabbeln sehen,wie alle ihre Nichten und Neffen.
Ach, nicht zu vergessen das Essen, das war auch spitzemnaessig. Jede Mahlzeit uebrigens, und aufs Essen wurde auch viel Zeit verwendet. Das hatmir gut gefallen.
Abends sind wir meistens feiern gewesen, da es ein alnges Wochenende war, waren ast alle von Javis ehemaligen Schulkameraden, auch ihre beiden Mitbewohnerinnen, in Temuco, mit denen haben wir dann was unternommen. Am Wochende waren wir an einem See, in Licanray, wo sie ihre Ferienhaus haben, und haben dort eine Nacht verbracht. Das war total schoen, ein wirklich wunderschoener See,wo sie ihrMotorboot haben, und ein kleiner (noch) ruhiger Ferienort. Um den See herum sind auch Vulkane, auf denen man Schifahren kann, die um diese Jahreszeit noch schneebdeckt waren- beeindruckend.
Mit dem bus sind wir ueber ANcht zurueck nach Santiago, wo wirmorgens mit Rucksack und taschen bepackt in der Metro in die Rush Hour gekommen sind- so was hab ich noch nicht erlebt. Der Weg vom busterminal zur Wohnung hat ungefaher 2 Stunden gedauert. (Normal eine halbe)
Mittwoch morgen bin ich dann weiter, 22 Stunden mit dem bus nach Buenos Aires. Auf der Fahrt habe ich 2 nette Studenten kennen gelernt, die hier in B.A. leben und mir fuer Notfaelle oder was auch immer ihre Nummer gegeben haben, das fand ich nett. Ist ja immer gut so eine Adresse zu haben. HIer im Hostel kam dann spaeter Anna an, mit der zusammen ich die Reise von hier aus fortsetze.
Bis jetzt sind wir 2 Tage eigentlich nur rumgelaufen, haben dieMujeres de Plaza de Mayo gesehen - eine Gruppe von aelteren damen, die ihre Soehne in der Diktatur verloren haben und seit 32 Jahren jeden Donnertag auf dem hauptplatz von B.A. demonstrieren und danach eine rede halten. Das war sehr beeindruckend, zumal alle mindestens 65 Jahre alt waren und es wirklich heiss war. Ich glaueb man kann sie als politisch extrem links bezeichnen, die USA moegen sie glaub ich nicht so gerne (ging aus der Rede hervor). Ansonsten habe ihc nochnicht so viel gesehen, ein bisschen Tango aber doch schon - das find ich wirklich sehenswert,muss ich unbedingtnochmal abends wohin. GEstern abend sind wirnoch tanzen gegangen, B.A. ist ja beruehtm-beruechtig fuer das Nachtleben. Es ist ueberraschen dsicher, auch anchts herumzulaufen.So richtig los geht es erst gegen 2 Uhr.Wir sind hier um hab 2 los und standen ca. eine viertelstunde an, um drinnen dann einen halb leeren, auf alt gemachten, dreistoeckigen Club vorzufinden. Richtig rund ging es erst um 3 und als wir um 5 gehen wollten, schauten uns die Argentinier, mit denen wir ins Gespraech gekommen waren, nur verbluefft und unglaeubig an. Also schon ein anderer Rhytmus.
So,computer lang genug besetzt.
Bis bald,
Liebe Gruesse!
P.S. die Tastatur funktioniert hier nur so halb, also entschuldigt die 1000 schreibfehler.