Donnerstag, 16. Oktober 2008

Hallo.
Inzwischen bin ich in La Paz.
Eine ganz andere Welt, kalt, duenne Luft (ist auf 3600m) und viel los.
So richtig kann ich es nicht beurteilen, ich bin erst gestern abend angekommen.
Nachdem wir aus San Borja zurueck kamen, die Fiesta war uebrigens auch nicht sooo spektakulaer, sie soll wohl auch in anderen Jahren besser gewesen sein, war ich nur noch einen Tag in Reyes. Hab alle meine Sachen gewaschen - per Hand, was wirklich anstrengend ist. Hat den halben Tag gedauert und gepackt und sind ein letztes Mal abends essen gegangen mit Paola und Doña Gloria, die anderen waren noch etwas laenger in San Borja geblieben. Am naechsten Morgen, Dienstag, habe ich dann einfach gepackt und wir sind nachmittags los. Paco und Yuyi kamen grade aus San Borja an, der Abschied von ihnen war sehr unspektakulaer, ja machs gut, alles klar, ciao-ciao. Doña Gloria war etwas traurig, dass ich schon gefahren bin, weil sie auch dachte ich wuerde noch viel laenger bleiben. Das hat mich sehr geruehrt, auch wenn ich jetzt nie so vie mit ihre zu tun hatte. Paola hat uns, Basti udn mich, zum Terminal gebracht, von wo aus wir dann ein Taxi nach Rurrenabaque genommen haben. Von ihr fand ich es sehr schade mich zu verabschieden, weil ich zu ihr irgendwie einen Draht hatte, anders als zu den Anderen.
In Rurre habenw ir eine NAcht im Hotel geschlafen. Dort ist es viel touristischer, u.a. dadurcha uch viel lebendiger. Daher hat mir Rurre auch viel besser gefallen als Reyes, das irgendwie trist ist. In Rurre haben wir dann noch was mit demdeutschen Freiwilligen unternommen, der dort arbeitet. Trotz absolut drueckender, schwueler Hitze haben wir ne kleine Wanderung gemacht, auf einen Huegel - fast untertraeglich heiss. Ein bisschen last-minute sind wir dann zum Flugzeug gekommen, mittwoch nachmittag, mit dem wir nach La Paz geflogen sind. Im FLugzeug bzw. kurz nach dem Aussteigen isnd wir mit 2 Deutschen Frauen ins Gespraech gekommen, eine von ihnen zu Besuch und eine von ihnen seit 20 Jahren in La Paz. Eins kam zum andren und wir haben uns das TAxi geteilt, dann haben sie uns noch kurz auf einen Tee eingeladen, der ein Abendessen war (mit Tee) und dann haben wir noh so lange geschwaetzt, dass sie uns angeboten hat, dort zu uebernachten. Ihre Kinder studieren grade ion Deutschland und der Mann ist fuer die Vereinten Nationen in Vietnam fuer 2 Jahre. Sie hatten also genug Platz. Total nett waren die und es war richtig gemuetlich. Ich hatte etwas Kopfschmerzen und Uebelkeit wegen der Hoehe, war heute morgen aber schon besser. Das Bett war total gemuetlich und ich habe so gut geschlafen wie noch nie hier in Bolivien. Irgendwie war es auch angnenehm in diesem sehr deutsch iengerichteten - wenna uch schlichten - Haus zu sein. Man hat sich irgendwie etws heimisch gefuehlt. Auch war es ganz interessant, die Sicht auf die Dinge hier von einer deutschern Frau zu hoeren, die nun schon so lange hier lebt. Heute morgen gabs sogar Muffins zum Fruehstueck...
So, jetzt machen wir uns mal auf den Weg, ein Hotel zu suchen. Und La Paz kennen zu lernen.
Bis Bald,
viele Liebe Gruesse, Hannah

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